Der osteopathische Ansatz geht davon aus, dass alle Lebensfunktionen im menschlichen Körper genau aufeinander abgestimmt sind. Neben Skelett, Muskulatur, Sehnen und Bändern werden auch die Bewegung von Blut, Lymphe, Rückenmark, Herz, Lunge, Darm und weiteren Organen berücksichtigt. Die Osteopathie behandelt nie einzelne Beschwerden oder Krankheiten, sondern immer den Patienten in seiner Gesamtheit. Nicht die einzelne Beschwerde ist wichtig – sondern, dass der Organismus als Ganzes einwandfrei funktioniert.

Als sanftes Verfahren ist die Osteopathie gut für die Behandlung von Schwangeren, Kindern und Säuglingen geeignet. Osteopathie ist eine eigenständige Form der Medizin, die dem Erkennen und Behandeln von Funktionsstörungen dient; im Zweifelsfall ist es immer ratsam, eine schulmedizinische Diagnostik voranzustellen. Die Osteopathie ergänzt in vielen Fällen die klassische Schulmedizin, ersetzt diese aber nicht.

Zu welchen Beschwerden können Blockaden in den unterschiedlichen Körperbereichen führen? Zu Gelenkproblemen, Ischalgien, Rückenbeschwerden; Verdauungsbeschwerden, Organsenkungen; Kopfschmerzen, Migräne, chronischen Entzündungen von Nasennebenhöhlen und Ohren; Menstruationsbeschwerden, Beschwerden während und nach der Schwangerschaft, chronischen Blasenentzündungen, Veränderungen des Beckenbodens. Bei Kindern zum Teil zu Schädel- und Gesichtsverformungen, Hüftdysplasie, Schiefhals, Entwicklungsverzögerungen, Lern- und Konzentrationsstörungen.

Wenn Sie unsicher sind, ob die Osteopathie ein geeignetes Verfahren für Ihre Beschwerden wäre, nehmen Sie Kontakt mit mir auf, ich berate Sie gerne, ob oder inwieweit das Verfahren Ihnen helfen könnte. Ich weise darauf hin, dass ich keine Heilversprechen bzw. die Garantie einer Verbesserung geben will und kann. Die Anwendungen beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrungen in der Osteopathie. Nicht für jeden Bereich besteht eine relevante Anzahl von gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen, d.h. evidenzbasierte Studien, die die Wirkung bzw. therapeutische Wirksamkeit belegen.

Einige gesetzliche Krankenkassen in Deutschland übernehmen die Kosten für eine osteopathische Behandlung inzwischen teilweise. Bitte informieren Sie sich persönlich bei Ihrer Krankenkasse oder im Internet unter http://www.osteokompass.de/de-patienteninfo-krankenkassen.html.

Für Privatkassen, Zusatzversicherungen und Beihilfe rechne ich nach der Gebührenverordnung für Heilpraktiker (GebüH) ab. Die Behandlungsdauer liegt üblicherweise bei 50 bis 60 Minuten für Kinder und Erwachsene. Säuglinge und Kleinkinder werden zwischen 30 und 45 Minuten behandelt.

Der optimale Abstand zwischen den einzelnen Behandlungen variiert je nach gestellter Diagnose; der genaue Ablauf der Behandlungen ist vom jeweiligen Einzelfall abhängig.